Music

Some Great Vocal CDs

The Heart of Saturday Night  Tom Waits, The Heart of Saturday Night

Rain DogsTom Waits, Rain Dogs

Mule Variations Tom Waits, Mule Variations

Das Original Heinz Rudolf Kunze, Das Original

DraufgängerHeinz Rudolf Kunze, Draufgänger

Wunderkindere Heinz Rudolf Kunze, Wunderkinder

Reveries Paolo Conte, Reveries

In Concerto Paolo Conte, In Concerto

Una Faccia in Prestito Paolo Conte, Una Faccia in Prestito

Stelzen Stiller Has, Stelzen

Walliselle Stiller Has, Walliselle

Landjäger Stiller Has, Landjäger

Unplugged Nirvana, Unplugged in New York

Never Mind Nirvana, Never Mind

In Utero Nirvana, In Utero

Wildbolz + ... Patent Ochsner, Wildbolz und Süsstrunk

Gmües Patent Ochsner, Gmües

Stella Nera Patent Ochsner, Stella Nera

Hoffmann singt Brel Klaus Hoffmann, Hoffmann Singt Brel

Es muss aus Liebe sein Klaus Hoffmann, Es muss aus Liebe sein

Berlin Klaus Hoffmann, Berlin

Jef Jacques Brel, Jef

Les Marquises Jacques Brel, Les Marquises

J'arrive Jacques Brel, J'arrive

10 Lieder Hannes Wader, Zehn Lieder

Liebe, Schnaps, Tod Hannes Wader, Liebe, Schnaps, Tod

7 Lieder Hannes Wader, 7 Lieder

Einhandsegler Reinhard Mey, Einhandsegler

Alles geht Reinhard Mey, Alles geht

Mein achtel Lorbeerblatt Reinhard Mey, Mein Achtel Lorbeerblatt

Lorenzo raccolta Jovanotti, Lorenzo raccolta

L'albero Jovanotti, L'Albero

Il Quinto Mondo Jovanotti, Il Quinto Mondo

Diva Annie Lennox, Diva

Greatest Hits Eurythmics, Greatest Hits

Portishead Portishead, Portishead

Dummay Portishead, Dummy




Song Lyrics

Heinz Rudolf Kunze: Der schwere Mut
Jacques Brel: La ville s'endormait  
Paolo Conte: Genova per noi
Stiller Has: Österreich
Heinz Rudolf Kunze: Das Blaue vom Himmel
Konstantin Wecker: Amerika
Jacques Brel: La chanson de Jacky  
Jovanotti: Ragazzo fortunato
Patent Ochsner: Hotel Song
Paolo Conte: Bartali
Klaus Hoffmann: Eine Schönheit ist sie nicht
Hannes Wader: Schon morgen
Klaus Hoffmann: Als wenn es gar nichts wär
Reinhard Mey: Ein Stück Musik von Hand gemacht
Klaus Hoffmann: Weil du nicht bist wie alle andern
Reinhard Mey: Nein, ich lass dich nicht allein
Konstantin Wecker: Sage nein!
Stiller Has: Tequila Halleluja
Patent Ochsner / Pippo Pollina: Bruscolo di Terra
Tom Waits: Kentucky Avenue


"... und konnte mich nicht entscheiden zwischen Reinhard Mey und Kick Out The Jams, Motherf***s"
Heinz Rudolf Kunze, Tohuwabohu (1994)





  Der schwere Mut

Wäre ich ein Dichter, dann wählte ich das Schweigen.
Wäre ich ein Heiliger, dann wählte ich die Welt.
Wie die Dinge liegen, mache ich mir sanft zu eigen,
was hinter unsern Augen langsam in die Asche fällt.

Wäre ich ein Tänzer, dann wählte ich die Lähmung.
Wäre ich ein Sänger, dann wählte ich den Schrei.
Bleiben von der Gegenwart wird nichts als die Beschämung:
So ist es gewesen. Ich war hemmungsvoll dabei.

Ich denke, also bin ich. Also gut.
Mein Lebensmittel ist der schwere Mut.

Bin ein Besserwisser, habe Tricks, Tabus, Termine:
Aufgehobenes Opfer auf der Schwelle zum Schaffot.
Irre durch die Wüsten als Beziehungs-Beduine.
Geh an meinem Wechsel auf die Ewigkeit bankrott.

Hoffe jeden Glaubenssatz beizeiten zu verraten.
Suche und behaupte noch die Möglichkeit von Glück.
Stopfe Schokoladenherzen in die Automaten.
Gebe, was ich geben kann. Und nehme nichts zurück.

Ich pflanze einen Baum in meine Wut.
Mein Lebensmittel ist der schwere Mut.

Wäre ich ein Liebender, dann suchte ich die Eine,
die sich an die eigne große Endlichkeit verhurt.
Wäre ich ein Embryo, dann wählte ich totz allem
jetzt und auch in Zukunft immer wieder die Geburt.

ch pflanze einen Baum in meine Wut.
Mein Lebensmittel ist der schwere Mut.

Text: Heinz Rudolf Kunze (CD Der schwere Mut, 1983)




  La Ville s'endormait

La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Sur le fleuve en amont
Un coin de ciel brûlait
La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Et la nuit peu à peu
Et le temps arrêté
Et mon cheval boueux
Et mon corps fatigué
Et la nuit bleu à bleu
Et l'eau d'une fontaine
Et quelques cris de haine
Versés par quelques vieux
Sur de plus vieilles qu'eux
Dont le corps s'ensommeille

La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Sur le fleuve en amont
Un coin de ciel brûlait
La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Et mon cheval qui boit
Et moi qui le regarde
Et ma soif qui prend garde
Qu'elle ne se voit pas
Et la fontaine chante
Et la fatigue plante
Son couteau dans mes reins
Et je fais celui-là
Qui est son souverain
On m'attend quelque part
Comme on attend le roi
Mais on ne m'attend point
Je sais depuis déjà
Que l'on meurt de hasard
En allongeant les pas

La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Sur le fleuve en amont
Un coin de ciel brûlait
La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Il est vrai que parfois près du soir
Les oiseaux ressemblent à des vagues
Et les vagues aux oiseaux
Et les hommes aux rires
Et les rires aux sanglots
Il est vrai que souvent
La mère se désenchante
Je veux dire en cela
Qu'elle chante
D'autres chants
Que ceux que la mère chante
Dans les livres d'enfants
Mais les femmes toujours
Ne ressemblent qu'aux femmes
Et d'entre elles les connes
Ne ressemblent qu'aux connes
Et je ne suis pas bien sûr
Comme chante un certain
Qu'elles soient l'avenir de l'homme

La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Sur le fleuve en amont
Un coin de ciel brûlait
La ville s'endormait
Et j'en oublie le nom
Et vous êtes passée
Demoiselle inconnue
À deux doigts d'être nue
Sous le lin qui dansait

Text: Jacques Brel (1977)




  Genova per noi

Con quella faccia un po' così
quell'espressione un po' così
che abbiamo noi prima di andare a Genova
che ben sicuri mai non siamo
che quel posto dove andiamo
non c'inghiotte e non torniamo più.

Eppur parenti siamo un po'
di quella gente che c'è lì
che in fondo in fondo è come noi, selvatica,
ma che paura ci fa quel mare scuro
che si muove anche di notte e non sta fermo mai.

Genova per noi
che stiamo in fondo alla campagna
e abbiamo il sole in piazza rare volte
e il resto è pioggia che ci bagna.
Genova, dicevo, è un'idea come un'altra.
Ah, la la la la la la

Ma quella faccia un po' così
quell'espressione un po' così
che abbiamo noi mentre guardiamo Genova
ed ogni volta l'annusiamo
e circospetti ci muoviamo
un po' randagi ci sentiamo noi.

Macaia, scimmia di luce e di follia,
foschia, pesci, Africa, sonno, nausea, fantasia...
e intanto, nell'ombra dei loro armadi
tengono lini e vecchie lavande
lasciaci tornare ai nostri temporali
Genova ha i giorni tutti uguali.

In un'immobile campagna
con la pioggia che ci bagna
e i gamberoni rossi sono un sogno
e il sole è un lampo giallo al parabrise...

Con quella faccia un po' così
quell'espressione un po' così
che abbiamo noi che abbiamo visto Genova
che ben sicuri mai non siamo
che quel posto dove andiamo
non c'inghiotte e non torniamo più


Text: Paolo Conte




 
Österreich

Österreich, i halt auf di
I steh auf deine Mondseeaugen
Auf deine schwarzen Lungen
Auf dei braune Zungen

Österreich, i steh auf di
Auf deine olympischen Augenringe
Und auf die Schnitzel-Wampen
Und auf Wean, die alte Schlampen

Österreich, i steh auf di
Es muss ja nicht unbedingt Salzburg sein
Dafür lieb ich den alten Kaiser
Den Kreisky selig und den Georg Kreisler

Österreich, i halt auf di
Auf deine kleinen Grössen
Auf deine grossen Toten
Auf den kleinen Braunen und den Braten

Österreich, i hör auf di
Auf deine alten Gschichten
Und auf deinen heurigen Wein
Den hau ich mir literweise eini

Österreich, hoch sollst du leben
Du hast a rabenschwarze Seel
Und a feuerrotes Herz
Und an stinkerten Pelz

Österreich, solang's noch geht
Weil man nicht gegen den Papa redt
Weil sonst kommt der Bleihammer
Aber zum Glück hamer ja noch die Mama

Österreich, an Doppler noch
Mizzi, bitte schenk mir nach
Rot-weiss-roter Wein
Aber grebelt muss er sein

Österreich, hoch sollst du leb'n
Hast mir zuviele Watschen geb'n
A paar hab i verdient, i waass
Den Rest hab i scho lang vergeben

Du Gfrast - aber grebelt muss er sein


Text: Endo Anaconda


Das Blaue vom Himmel

Ein offenes Buch liegt im Regen
ich hab es nur geliehen
es rührte mich zu Tränen
das hab ich nie verziehen

Nichts wird man je verstehen
was man nicht längst schon mußte
sich dumm zu stellen half noch nie
seit man es besser wußte

Drum hüll ich mich in Schweigen
wie in ein Seidentuch
und Regen schreibt auf meiner Haut
wie in ein offnes Buch

Das Blaue vom Himmel
ist abtransportiert
die Wolken waren beim Frisör
ihr Nacken ausrasiert
das Blaue vom Himmel
wenn das gelogen war
dann kauf ich es zum Schleuderpreis
und zahl dafür in bar

Ich geh mit gutem Beispiel
voran in eine Zeit
die mir nicht paßt und dir nicht
und nach den Müttern schreit

Armeen von Gestörten
empfangen kein Signal
sie klopfen sich die Schädel ab
die Stille ist total

Karl Marx trifft Adolf Eichmann
an unbekanntem Ort
und Jesus sagt beim Kreuzverhör
nicht ein Sterbenswort

Das Blaue vom Himmel
ist ablösefrei
der Wind heult um die ganze Welt
und findet nichts dabei
das Blaue vom Himmel
wenn das gelogen war
dann möchte ich begraben sein
in Deinem schwarzen Haar

Text: Heinz Rudolf Kunze (CD Das Original, 2005)


Amerika

Amerika, Amerika
du bist so fern und doch so nah
denn du bist immer für uns da
Amerika.

An jeden ziehts doch zu dir hin
von Unterhaching bis Berlin
von Ming Cheng Chau bis Feuerland
träumt jeder von dir freies Land
auch ich wär gern von dir entsklavt
ich darf nicht - ich bin vorbestraft
mir bleibt der Traum von Florida
wo ich mal mit der Nori war
wir waren täglich shoppen
das war durch nichts zu toppen

Amerika, Amerika...

Wir jubeln dir von Ferne zu
endlich regiert dich Dabbelju
der wäre uns erspart geblieben
hätt man in Texas abgetrieben
er ist kein großer Denker
dafür ein Freund der Henker
er kriecht der Wirtschaft in den Arsch
und bläst dem Rest der Welt den Marsch
es bleibt dabei Verschwendung pur
scheißt doch auf Umwelt und Natur
doch deine Schuh von Nike
die leik i

Amerika, Amerika ...

Wenns auf der Welt irgendwo brennt
kommt deine Army angerennt
dann wird gebombt gelöscht wird nie
für Freiheit und Demokratie
was du auch schickst über den Teich
wir schlucken´s unbesehen gleich
ob Schily Schill und Schröder
wir werden immer blöder

Amerika, Amerika ...

Jetzt sitz ich hier und warte
auf deine Greene Karte

Text: Konstantin Wecker




  La Chanson de Jacky

Même si un jour à Knokke-le-Zoute
Je deviens comme je le redoute
Chanteur pour femmes finissantes
Même si je leur chante "Mi corazón"
Avec la voix bandonéante
D'un Argentin de Carcasonne
Même si on m'appelle Antonio
Que je brûle mes derniers feux
En échange de quelques cadeaux
Madame madame je fais ce que je peux
Même si je me saoule à l'hydromel
Pour mieux parler de virilité
A des mémères décorées
Comme des arbres de Noël
Je sais que dans ma saoulographie
Chaque nuit pour des éléphants roses
Je leur chanterai ma chanson morose
Celle du temps où je m'appelais Jacky
Etre une heure une heure seulement
Etre une heure une heure quelquefois
Etre une heure rien qu'une heure durant
Beau beau beau et con à la fois

Même si un jour à Macao
Je deviens gouverneur de tripot
Cerclé de femmes languissantes
Même si lassé d'être chanteur
J'y sois devenu maître chanteur
Et que ce soient les autres qui chantent
Même si on m'appelle le beau Serge
Que je vende des bateaux d'opium
Du whisky de Clermont-Ferrand
Des vrais pédés de fausses vierges
Que j'aie une banque à chaque doigt
Et un doigt dans chaque pays
Et que chaque pays soit à moi
Je sais quand même que chaque nuit
Tout seul au fond de ma fumerie
Pour un public de vieux Chinois
Je leur chanterai ma chanson à moi
Celle du temps où je m'appelais Jacky
Etre une heure une heure seulement
Etre une heure une heure quelquefois
Etre une heure rien qu'une heure durant
Beau beau beau et con à la fois

Même si un jour au paradis
Je devienne comme j'en serais surpris
Chanteur pour femmes à ailes blanches
Même si je leur chante alleluia
En regrettant le temps d'en bas
Où c'est pas tout les jours dimanches
Même si on m'appelle Dieu le Père
Celui qui est dans l'annuaire
Entre Dieulefit et Dieu vous garde
Même si je me laisse pousser la barbe
Même si toujours trop bonne pomme
Je me crève le coeur et le pur esprit
A vouloir consoler les hommes
Je sais quand même que chaque nuit
J'entendrai dans mon paradis
Les anges les saintes et Lucifer
Me chanter ma chanson de naguère
Celle du temps où je m'appelais Jacky
Etre une heure une heure seulement
Etre une heure une heure quelquefois
Etre une heure rien qu'une heure durant
Beau beau beau et con à la fois

Text: Jacques Brel, Gerard Jouannest (1966)




 
Ragazzo fortunato

Se io potessi starei sempre in vacanza
se io fossi capace scriverei "il cielo in una stanza"
ma se devo dirla tutta, qui non è paradiso
all'inferno delle verità io mento col sorriso.

Problemi zero, problemi a non finire
un giorno sembra l'ultimo, un altro è da imbastire
ma se devo dirla tutta, qui non è paradiso
all'inferno delle verità io mento col sorriso

Di dieci cose fatte te n'é riuscita mezza
e dove c'è uno strappo non metti mai la pezza

Sono un ragazzo fortunato perché
mi hanno regalato un sogno
sono fortunato perché non c'è niente che ho bisogno
e quando viene sera e tornerò da te
è andata com'è andata la fortuna è di incontrarti ancora.
Sei bella come il sole, a me mi fai impazzire

Siddharta ce l' ha detto che conta solo l'amore
e tutto quello che ti serve è stare dentro al cuore
ma se devo dirla tutta, qui non è paradiso
all'inferno delle verità io mento col sorriso.

Di dieci cose fatte ….
Sono un ragazzo fortunato …
Sei bella come il sole.


Text: Lorenzo Jovanotti



  Hotel Song

bi erwachet hüt am morge da won i geschter scho bi gsi
i'r mitti vom ne schrottplatz wie dr esu vor em bärg
i ha lang im trüebe gfischet u bi nümm ganz bi troscht
nüt isch mir heilig aber i vermisse di
we ds suufe söu en ehr sy de isch o ds chotze ke schand
i ha füür gschlückt u ha füür gschpöit
für nes schmärzensgäut
i dene tage wo so dunku si
dass'mi dünkt i'r nacht sig's häu
me seit er gäbi weder es inne no nes uss
wüu aus wo i eim inn sig sig o uss
u aus wo uss sig sig o i eim inn
 u we das würklech schtimmt
de bhüet mi gott dervor
wenn i ändlech wieder bi dir bi
de leg i mi zu dir
i ds gmachte näscht
vom mäntig z'nacht bis am mäntig morge
ghörsch wie d glogge lüte im chiucheturm
u dä wo sie verloche hüt
dä wär i geschter gärn gsi
dr hans im schnäggeloch
dä isch mit mir verwandt
u hoffentlech hesch rächt gha
wo d'hesch zue mer gseit:
"was d'nid hesch muesch o nid unbedingt verlore gä"

Text: Büne Huber (Patent Ochsner, CD Gmües, 1994)



  Bartali

Farà piacere un bel mazzo di rose
e anche il rumore che fa il cellophane
ma un birra fa gola di più
in questo giorno appiccicoso di caucciù.

Sono seduto in cima a un paracarro
e sto pensando agli affari miei
tra una moto e l'altra c'è un silenzio
che descriverti non saprei.

Oh, quanta strada nei miei sandali
quanta ne avrà fatta Bartali
quel naso triste come una salita
quegli occhi allegri da italiano in gita
e i francesi ci rispettano
che le balle ancora gli girano
e tu mi fai - dobbiamo andare al cine -
- e vai al cine, vacci tu. -

è tutto un complesso di cose
che fa si che io mi fermi qui
le donne a volte si sono scontrose
o forse han voglia di far la pipì.
E tramonta questo giorno in arancione
e si gonfia di ricordi che non sai
mi piace restar qui sullo stradone
impolverato, se tu vuoi andare, vai...
e vai che il sto qui e aspetto Bartali
scalpitando sui miei sandali
da quella curva spunterà
quel naso triste da italiano allegro
tra i francesi che si incazzano
e i giornali che svolazzano
C'è un po' di vento, abbaia la campagna
e c'è una luna in fondo al blu...

Tra i francesi che si incazzano
e i giornali che svolazzano
e tu mi fai - dobbiamo andare al cine -
- e vai al cine, vacci tu! -


Text: Paolo Conte




  Eine Schönheit ist sie nicht

Sie ist kein Titelblatt
ist auch kein Püppchen
ihr Lächeln macht noch kein Plakat
ihr Name steht an keiner Wand
sie ist gänzlich unbekannt
eine von vielen, die es gibt
eine die lacht, die weint, die liebt
mehr eine Frau als ein Gedicht
nein

Eine Schönheit ist sie nicht

Sie ist kein Topmodell
sie tritt nicht auf, sie kommt herein
das übersieht man schnell
sie sagt auch wirklich was sie denkt
sie tut wahrhaftig was sie sagt
liegt damit sicher nicht im Trend
sie zeigt die Falten, die sie hat
sie hat ein richtiges Gesicht
nein

Eine Schönheit ist sie nicht

Sie hat keine toten Augen
und ihr Lachen ist noch echt
und wenn sie geht
geht sie bestimmt ohne zu rechnen
ihr Leben ist kein Bankgeheimnis
kein Soll und Haben, kein Kredit
Liebe ist für sie kein Einsatz
sie nimmt sich einfach, was sie gibt
sie muß nicht glänzen
sie ist Licht
nein

Eine Schönheit ist sie nicht

Sie hat keine toten Augen
und ihr Lachen ist noch echt
und wenn sie geht
geht sie bestimmt ohne zu rechnen
ihr Leben ist kein Bankgeheimnis
kein Soll und Haben, kein Kredit
Liebe ist für sie kein Einsatz
sie nimmt sich einfach, was sie gibt
sie muß nicht glänzen
sie ist Licht
nein

Eine Schönheit ist sie nicht
nein
Eine Schönheit ist sie nicht


Text: Klaus Hoffmann (CD Es muss aus Liebe sein, 1989)




 
Schon morgen

Sag, wie lange haben dein Füße 
die Nackte Erde schon nicht mehr berührt
haben Jahr und Tag nur Totenstarren
Beton und Asphalt unter sich gespürt
nun gräbst du endlich wieder deine Zehen
so tief du kannst in kühlen nassen Sand
die See füllt deine Spuren mit ihrem Wasser
und glättet vor und hinter dir den Strand

Und schon morgen sollen alle sieben Meere
aus denen einmal alles Leben kam
auch anderen die schlecht verheilten Wunden
von Stiefeltritten, Schlägen, allem Gram
aus den Gesichtern waschen und ertränken
was Gestern noch alle ihre Kräfte waren

Wie lange hast du schon in Vollmondnächten
bei Sturmflut in die Brandung brüllen wollen
wie Sänger alter Zeit mit ihren Stimmen
den Sturm herausgefordert haben sollen
nun würgen dich die Böen und stoßen dir
deinen Schrei tief in den Hals zurück
und reißen ihn dir wieder aus dem Rachen,
zerfetzen ihn im nächsten Augenblick

Und schon Morgen soll ein großer Sturm aufkommen
und auch andere wagen es herauszuschreien
was sie beleidigt alle Furcht vergessend
und keinem bricht der Sturm das Zungenbein
Doch ihre Schreie packt er und die werden
dann überall im Land zu hören sein
Doch ihre Schreie packt er und die werden
dann überall im Land zu hören sein


Text: Hannes Wader (CD Kleines Testament, 1976)



Als wenn es gar nichts wär


für einen Traum könnte ich fliegen
für ein Lied zu Grunde gehn
ich lasse jeden Zauberer in meinen Garten
wär´ ich ein großer Mann der Macht
ich würde nach den Bettlern sehn
von den ärmsten Narren ließ´ ich mich beraten
schon als Kind liebte ich barfuß
mit ohnmächtigem Mut
ich hatte nichts und wollte alles geben
die Angst war klein, der Hunger groß
ich warf mich lachend in die Flut
als wenn es gar nichts wär`
als wenn es gar nichts wär`

ich konnte lieben ohne Grund
ich konnte staunen ohne Sinn
meine Welt paßte auf eine Kinoleinwand
>die Götter hießen Jones
Stan und Olli, Erol Flynn
sie schenkten mir ein Lebensbuch mit buntem Einband
ich war wie sie, ich war unsterblich
ich war ein Kind, ich hatte Glück
es war ein Spiel, was sollte ich verlieren
ich gab mich hin, so lichterloh
und brannte jeden Augenblick
als wenn es gar nichts wär`
als wenn es gar nichts wär`

doch mit den Jahren kam die Klugheit
mit der Zeit kam die Vernunft
und Tag um Tag verblaßten meine Bilder
weil doch nichts blieb als Einsamkeit
nahm ich mein letztes Kunterbunt
ging auf den Markt der Schwerter und der Schilder
da sprachen Narren wie Gelehrte
Idioten wie Genies
von Wahrheit und von kollossalen Pflichten
und um nicht ganz allein zu sein
bot ich mein Kinderparadies
als wenn es gar nichts wär`
als wenn es gar nichts wär`

jetzt sah ich aus wie jedermann
das Leben nahm mich in die Pflicht
wohl kalkuliert, die Welt war für mich Claro
die Lippen schmal, die Augen matt
ich wurde ernst und ordentlich
und trug man Caro, na dann trug ich eben Caro
bis nichts mehr ging, weil´s alles gab
ich weiß den Tag noch ganz genau
da sah ich mich in einem aufgebrochnen Spiegel
ich hatt´ mein Glitzerzeug getauscht
gegen ein sichres Grau in Grau
als wenn es gar nichts wär`
als wenn es gar nichts wär`

lass´ meiner Seele schwere los
mein Herz, mach deine Fenster auf
Derwisch und Magier, kommt in meinen Garten
ich lass´ das Kind nicht mehr allein
nach all dem Sommerschlußverkauf
ich schlaf´ bei den Verrückten und den Zarten
>ich will lieben wie als Kind
barfuß und mit großem Mut
jeden Tag als wär´s der letzte von den Tagen
>und immer wieder, glaub mir, mit dir
spring´ ich lachend in die Flut
als wenn es gar nichts wär`
als wenn es gar nichts wär`
als wenn es gar nichts wär`

Text: Klaus Hoffmann (CD Sänger, 1993)



Ein Stück Musik von Hand gemacht

Zur Blütezeit der Fast-Food-Zivilisation,
Der Einheitsmeinung, der Geschmacksautomation,
Der Plastikgefühle und der High-Tech-Lust,
Der Wegwerfbeziehung mit dem Einweg-Frust,
Zur Zeit der Fertigträume aus der Traumfabrik,
Der Micky-Maus-Kultur und der Steckdosenmusik.

Da lob‘ ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht,
Noch von einem richt‘gen Menschen mit dem Kopf erdacht,
‘ne Gitarre, die nur so wie ‘ne Gitarre klingt,
Und ‘ne Stimme, die sich anhört, als ob da jemand singt.
Halt ein Stück Musik aus Fleisch und Blut,
Meinetwegen auch mal mit ‘nem kleinen Fehler, das tut gut,
Das geht los und funktioniert immer und überall,
Auch am Ende der Welt, bei Nacht und Stromausfall!

Wenn der große, wilde Rock‘n Roller rockt und rollt,
Mit der Wahnsinnslasershow über die Bühne tollt,
Wenn die Lautsprecher dröhnen und das Hallendach schwingt,
Daß mir der Bruch raustritt und die Brille springt,
Dann denk‘ ich d‘ran, daß, wenn jetzt jemand an der Sich‘rung dreht,
Der Rockstar mucksmäuschenstill, lammfromm und im Dustern steht.

Wenn ich den Selbstentwerter im Omnibus
Nicht bedienen kann und wieder schwarzfahr‘n muß,
Wenn die Wasserwerke mir den Hahn zudreh‘n,
Weil ich‘s nicht lerne, die Computerrechnung zu versteh‘n,
Wenn ich einseh‘n muß, ich krieg‘ den HiFi-Turm nicht an,
Weil ich die Einschaltautomatik nun mal nicht einschalten kann.

Bis zum Tag, an dem man mich wegrationalisiert,
Oder als nicht programmierbar einfach aussortiert,
Wenn der große Rechner kommt und alles überwacht,
Meine Vorlieben und Macken voll erfaßbar macht,
Auch wenn ich schon ganz und gar maschinenlesbar bin
Mit ‘nem Balkencode am Schniedel und ‘ner Prüfziffer am Kinn.

Text: Reinhard Mey (CD Alleingang, 1986)


Weil du nicht bist wie alle andern

Weil du nicht bist wie alle andern,
weil man dich niemals kaufen kann,
weil mit dir tausend Sterne wandern,
weil du auch Wölfin bist und Lamm.

Weil du noch Mut hast, um zu träumen,
weil in dir Schmetterlinge sind,
und weil du Zeit hast, dich an Bäumen
halbtot zu freuen wie ein Kind.

Weil du das große Abenteuer
wie ein Geheimnis mit dir führst,
weil du nicht satt bist und das Feuer
so vieler Leben in dir spürst.

Weil du nicht bist wie alle andern,
weil man dich niemals kaufen kann,
weil mit dir tausend Sterne wandern,
weil du auch Wölfin bist und Lamm.

Weil Du noch in dir suchst und zweifelst,
auch wenn du dich dabei verlierst,
und deine Grenzen überschreitest
und weil du Recht hast, wenn du irrst.

Weil du Verbote einfach ausläßt,
weil du Gesetze haßt wie ich,
weil du dich täglich etwas losläßt,
weil du die Schatten kennst vom Licht.

Weil du ein Herz hast wie ein Bahnhof,
aus dem ein Zug auf Reisen geht.
Und meine Stimme sagt: fahr nicht los,
wenn du für immer von mir gehst.

Weil du nicht bist wie alle andern,
auch wenn du ausgehst wie das Licht,
und mit dir tausend Sterne wandern,
weil es dich gibt, liebe ich dich.

Text: Klaus Hoffmann (CD Westend, 1979)


Nein, ich lass dich nicht allein


Nein, ich laß dich nicht allein.
Ich sitze einfach hier,
Ich bleibe hier bei dir,
So lange, wie es dir gefällt.
Ich habe alle Zeit der Welt.
Ich muß nirgendwo pünktlich sein.
Ich laß dich nicht allein.

Wir machen uns genau wie früher eine schweinegute Zeit,
Lennie und George, du weißt Bescheid:
Mäuse und Menschen! Und ich werde
Uns was vom Pizzamann bestell‘n, und deinen 90er Bordeaux
Sind wir uns schuldig, sowieso!
„Und wir leben vom Fett der Erde“.
Ich hol‘ die alten Platten ‘raus, die schönen, schwarzen aus Vinyl,
Die voller Kratzer und Gefühl.

Was ist, Chet Baker oder Haydn?
Und wenn du willst, dann les‘ ich dir aus deinen Lieblingsbüchern.    Was? „Stimmen“ oder „Der Kontrabaß“,
„Puh“ oder „Der Wind in den Weiden“?

Nein, ich laß dich nicht allein.
Ich sitze einfach hier,
Ich bleibe hier bei dir,
So lange, wie es dir gefällt.
Ich habe alle Zeit der Welt.
ich muß nirgendwo pünktlich sein.
Ich laß dich nicht allein.

Ich kram‘ die Fotoalben vor. Hier, sieh mal, das war vor zwölf Jahr‘n,
Da sind wir nach Saint-Jean gefahr‘n
Und auch in Lourdes vorbeigekommen.
Und von der Quelle mit dem Rummel, der dir jeden Glauben raubt,
Hast du für Hans, der daran glaubt,
Einen Kanister mitgenommen.
Und als kurz vor Vic-Fézensac das Auto Kühlwasser verlor,
Holtest du den Kanister vor,
Um ihn andächtig aufzuschrauben.
Dann fülltest du den Kühler auf, ich traute meinen Augen nicht,
Doch seitdem ist der Kühler dicht!
Da soll man nicht an Wunder glauben?!

Nein, ich laß dich nicht allein.
Ich sitze einfach hier,
Ich bleibe hier bei dir,
So lange, wie es dir gefällt.
Ich habe alle Zeit der Welt.
ich muß nirgendwo pünktlich sein.
Ich laß dich nicht allein.

Ich hab‘ ihn noch, den alten Bus. Cassetten, voll das Handschuhfach!
Komm, wenn du willst, ich bin hellwach,
Wir fahr‘n die Nacht durch in den Morgen.

Bis auf die Insel, bis ans Meer, wir haben Zeit genug
Bis fünf. Vorm ersten Autozug
Werd‘ ich uns zwei‘n Kaffee besorgen.
Den großen Parkplatz überm Kliff ha‘m wir den ganzen Tag allein,
Um diese Zeit ist da kein Schwein,
Kommt dir kein Fremder mehr entgegen.
Draußen vorm Fenster geht die See, der Sturm rüttelt an unserm Karr‘n.
Hier drinnen haben wir es warm
Und auf das Dach trommelt der Regen.
Nein, ich laß dich nicht allein.
Ich sitze einfach hier,
Ich bleibe hier bei dir,
So lange, wie es dir gefällt.
Ich habe alle Zeit der Welt.
ich muß nirgendwo pünktlich sein.
Ich laß dich nicht allein.
Mag sein, daß dich mein Reden nervt, und ich erzähle dich hier voll.
Sag einfach, wenn ich still sein soll,
Und ich bin Weltmeister im Schweigen.
Ich schwör‘ dir, wenn du etwas brauchst, wenn es dir wirklich zu schwer fällt,
Hol‘ ich das beste Zeug der Welt.
Du mußt es mir nur einfach zeigen.
Und wenn du frei und ohne Angst, ganz nah am Wegesende bist,
Dein Herz ganz leicht geworden ist,
Dann geh, ohne dich umzusehen,
Eh meine Last dich niederdrückt, eh meine Schwere dich noch hält.
Wenn du es willst, wenn‘s dir gefällt,
Laß ich dich los, laß ich dich gehen.

Text: Reinhard Mey (CD Leuchtfeuer, 1996)


Sage nein!

Wenn sie jetzt, ganz unverhohlen, wieder Nazi-Lieder johlen,
über Juden Witze machen, über Menschenrechte lachen,
wenn sie dann in lauten Tönen saufend ihrer Dummheit frönen,
denn am Deutschen hinterm Tresen muß nun mal die Welt genesen,
dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!

Meistens rückt dann ein Herr wichtig die Geschichte wieder richtig,
faselt von der Auschwitzlüge - Leider kennt man's zur Genüge -
mach dich stark und bring' dich ein,
zeig es diesem dummen Schwein:
Sage nein!

Ob als Penner oder Sänger, Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer, Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert - sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, misch dich ein:
Sage nein!

Auch wenn jetzt die Neunmalklugen ihre Einsamkeit benutzen
unsren Aufschrei zu verhöhnen, öffentlich zurechtzustutzen,
wolln wir statt mit Eitelkeiten und Zynismus abzulenken,
endlich mal zusammenstehn, endlich mit dem Herzen denken.
Laßt uns doch zusammenschrein:
Sage nein!

Und wenn sie in deiner Schule plötzlich lästern über Schwule,
schwarze Kinder spüren lassen wie sie andre Rassen hassen,
Lehrer, anstatt auszusterben, Deutschland wieder braun verfärben,
hab' dann keine Angst zu schrein:
Sage nein!

Ob als Penner oder Sänger, Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer, Hausfrau oder Straßenkehrer,
Ob als Penner oder Sänger, Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer, Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert - sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, misch dich ein:
Sage nein

Text: Konstantin Wecker


Tequila Halleluja

Ha tröimt i heig der Jesus troffe ire miese Bar
Wie ne Abwart i de Trope mit syne länge Haar
Mir hei zäme zwöi Herrgöttli gnoh u die halbi Stadt yglade
E Vollruusch mit däm heilige Maa cha myner Seel nid schade

U d Lüt hei afa bätte u gränne wäg de Chole
Der Jesus het kes Bargäld gha, nume ds Hemmli u d Sandale
Wo drum sy Père, der Liebgott, de Mönsche d Chole heig verteilt
heig är us Wasser Wy gmacht, het är üs verzellt

Är het über alles wölle rede am Grund vomene Glas
Är het üs üsi Sünde glost u groukt mys letschte Gras
Tequila halleluja, der Himmel het Kredit
u niemer hätt sech dänkt, dass es e falsche Jesus syg

Hei Chrigu, bring Four Roses, aber bitte schryb se aa
Zahle muess der Moses, i bi morn scho nümme da
Der Moses chunnt cho zahle, hei Chrigu, tue nid doof
süsch chasch zu mir cho reklamiere, i bi vom Chef der Goof

Wär hütt nid chotzt dä isch ke Guete u d Lüt hei gsoffe wie ne Chue
Chrigu, heschs notiert, der Jesus isch drum zue
Wo d Party isch am schönschte gsy ke Spur vom liebe Gott
u i ha nes brochnigs Nasebei und Lokalverbot

Dä het über alles wölle rede am Grund vomene Glas
Är het üs üsi Sünde glost u groukt mys letschte Gras
Tequila halleluja, der Himmel het Kredit
u niemer hätt sech dänkt, dass es e falsche Jesus syg

Text: Endo Anaconda (CD Chole 1998)



Bruscolo di Terra

e così me ne andai solitario di soppiatto
nella penombra sommessa come la notte di un gatto
sarò di pioggia o di sole nei tuoi cieli?
sarò ancora negli angoli verdi die tuoi pensieri?
strappai la maschera azzura dal mio volto
e vagabondo per le strade del mondo
volai libero come un aquila impazzita
ma tu mi hai preso le ali, mi hai sfiorato la vita
ti porto dietro come un bruscolo di terra
come una piccola pietra risparmiata alla guerra
e conservo geloso le nostre immagini
nel saliscendi delle vertigini
com'è amara la verità
e com'è dolce ogni bugia
volevo l'amore del mondo
la tua vita e la mia
potessi tornare indietro nel tempo
ti cercherei in ogni brezza indecisa del vento
e aspetterei assorto il passar della sera
e aspetterei il fiore rosso della tua primavera
dimmi, ti troverei ancora con le braccia aperte
con le candele accese sulle finestre e le porte
sarei di pioggia o di sole nei tuoi cieli?
sarei ancora un'isola nei tuoi pensieri?

Text: Pippo Pollina (Patent Ochsner, CD Stella Nera 1998)



Kentucky Avenue

eddie graces buick got 4 bullet holes in the side
charley delislesittin' at the top of an avacado tree
mrs storml stab you with a steak knife if you step on her lawn
i got a half pack of lucky strikes man come along with me
lets fill our pockets with macadamia nuts
then go ever to bobby goodmansons
and jump off the roof

hilda plays strip poker
and her mamas across the street
joey narinsky says she put her tongue in his mouth
dicky faulkners got a switchblade
and some goosenecks risers
that eucalyptus is a hunchback
theres a wind up from the south
let me tie you up with kite string
and i'll show you the scabs on my knee
watch out for the broken glass, put your shoes and socks on and come along with me

lets follow that fire truck
i think your house is burning down
then go down to the hobo jungle and kill some rattle snakes with a trowel
we'll break all the windows in the ols anderson place
and steal a bunch of boysenberrys
ans swear em on our face
i'll get a dollar from my mamas purse
and buy that scull and crossbones ring
and you can wear it round your neck on an old piece of string

then we'll split on ronniie arnold
and flip him the bird
and slash the tires on the school bus
now don't say a word
i'll take a rusty nail and scratch your initials on my arm
and i'll show you how to sneak up on the roof of the drugstore

take the spokes from your wheelchair
and a magpies wings
and tie em to your shoulders and your feet
 i'll steal a hacksaw from my dad
and cut the braces off your legs
and we'll bury them tonight in the cornfield

put a church key in your pocket
we'll hop that freight train in the hall
and we'll slide down the drain all the way
to new orleans in the fall

Text: Tom Waits (CD Blue Valentines 1978)